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Allen islamistischen Richtungen ist gemeinsam, dass sie sich bei ihren politischen Ordnungsvorstellungen auf den Islam, den Koran und den Propheten Mohammed berufen. Manche der Gruppierungen haben auch ein ähnliches Verständnis dieser drei Grundlagen, historisch und inhaltlich. Manche weichen aber auch so stark von einander ab, dass sie sich gegenseitig vorwerfen, gar keine echten Muslime zu sein. Denn Islamisten sehen sich als "wahre" Muslime, die ihre Religion im Gegensatz zu den übrigen Muslimen "richtig" verstehen. Gemeinsam ist allen islamistischen Richtungen auch, dass sie dazu neigen, alles, was tatsächlich oder auch nur vermeintlich zum Nachteil von Muslimen geschieht, als Beweis für eine Verschwörung gegen den Islam aufzufassen. Selbst die Anschläge vom 11. September 2001 werden oft als Manipulation "westlicher" Geheimdienste betrachtet. Meistens sind solche Verschwörungstheorien eng verknüpft mit antisemitischen, also judenfeindlichen, Einstellungen.
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Die bedeutendsten ideologischen Richtungen des Islamismus bei in Deutschland beobachteten islamistischen Organisationen sind:
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